Wie suche ich einen seriösen Züchter

Wie suche ich einen seriösen Züchter!
 
1. Da es in letzter Zeit immer mehr Interessenten gib, es aber nur wenig gute Züchter gibt und die Wurfstärken pro Hündin nur 2-3 Welpen liegt, müssten Sie sich auf eine längere Wartezeit von 1- 3 Jahre einstellen.
 
Manche Züchter haben nur wenige Zuchthündinnen, so dass nicht immer in der Zuchtstätte Welpen erwartet werden. Pro Jahr und Hündin ein Wurf. (bis 2 Zuchthündinnen bezeichnet man es als Hobbyzucht), ab  3 wird es Gewerblich.
Hat man einen Züchter gefunden, und alles passt, sollte man sich in Geduld üben, das warten wird belohnt.
 
Wie suche ich meinen Hund fürs Leben
 
Und wie den richtigen Züchter!
Optimal ist es wenn man den Züchter besucht, eh überhaupt Welpen erwartet werden oder gar schon da sind.
 
WARUM?
Meist hat man dann nur Augen für die Welpen und vergisst sich das Umfeld und die Elterntiere
 (zumindest die Mutter) genau anzuschauen.
Das spielt aber eine wichtige Rolle bei der Wahl des Züchters und seines neuen Familienmitglied.
 
Man hat bestimmte Vorstellungen, wie der Hund aus sehen soll, deshalb ist es wichtig die Elterntiere vor Ort kennen zu lernen, um sie in Ihrem Verhalten, Charakter, und Wesen kennen zu lernen, was auch  Aufschluss über eine gute Sozialerziehung der Eltern gibt.
 
Sucht man mehrere Züchter auf, kann man sich ein besseres Bild von den verschiedenen Zuchtstätten machen. (Nur so kann man vergleiche ziehen)
 
Eine gute Voraussetzung  ist es auch, dass die Chemie zwischen dem Züchter und Welpenkäufer passt.
Die Zuchthunde sollten vorgestellt werden. (zumindest die Zuchthündin, da nicht immer der Deckrüde vor Ort lebt)
Und dennoch sollte der Züchter den betreffenden Deckrüden gut Beschreiben können. (Charakter, Verhalten, Gesundheit)
Wichtig ist auch zu  sehen wie und wo die Welpen aufwachsen, wieviel Zeit der Züchter für die Welpen Aufzucht hat, ob er in der Aufzuchtzeit stets vor Ort ist.
In der ersten Prägephase lernen die kleinen viel kennen, Alltagsgeräusche, Tiere, andere Menschen, Küchen-und Alltagsgeräusche, Leine und Geschirr/ Halsband, das alles ist wichtig für eine gute Sozialisierung.
 
Wachsen Welpen unter Stress und Abgeschiedenheit ohne sozialen Kontakt auf, hat es später zur Folge, dass sie ängstlich,  scheu  bis angstaggressiv sind.
 
Nach was sollte mach den Züchter fragen bzw. sich zeigen lassen.
 
1. Die Ahnentafel inkl. der Untersuchungen auf  Erbkrankheiten.
Dazu zählen:
Augen
PL= Kniescheibe (max. Grad1),
HD= Hüfte (Zucht bis B-Hufte ok)
und DNA Abdruck.
 
Warum ist es denn so wichtig, dass die Zuchttiere eine Zuchtzulassung, die erforderlichen Untersuchungen  und eine  Ahnentafel haben und warum  Papieren?
 
" Ich will doch nicht züchten!" Es ist doch „NUR“ ein Familienmitglied.
hierbei geht es nicht um Zucht oder NICHT Zucht!
hier geht es um die Gesundheit Ihres Welpen, Ihres neuen Familienmitgliedes.
Denn nur eine Zucht mit Papieren setzt voraus, dass die Elterntiere die erforderlichen Untersuchungen haben.
 
Für einen Familienhund - Käufer ist eine Ahnentafel natürlich Nebensache, oder auch nutzlos,  wenn Sie nicht züchten oder auf Ausstellung wollen.
 
Und dennoch ist eine Ahnentafel insofern auch für diese Käufer wichtig, weil nur mit Ahnentafel gezüchtet Hunde (seriöse Zucht vorausgesetzt) all diese Untersuchungen auf Erbkrankheiten machen, und somit diese Krankheiten ausgeschlossen werden können.
 
Ohne Verein gibt es keine Korrekte Untersuchung, denn nur vom Verein erhält man die Unterlagen nach erfolgter Untersuchung bei Tierarzt. Nur eine Zertifizierte TA darf zum Bsp. die HD auswerten.
 
„ Zucht“ OHNE  Papiere, kann es zu Inzucht kommen, da hier keine Vorfahren und deren Nachzuchten verfolgbar sind.
 
Und warum noch ?
Weil Verpaarungen gemacht werden (OHNE Papier und OHNE Zuchtwissen), wo Elterntier unerkannte oder verschwiegen Fehler oder Krankheiten haben.
Leider gibt es auch unter Züchtern schwarze Schafe " deshalb sollte man sich vor Ort selbst eine Bild machen. Wenn Welpen sofort zur Verfügung stehen und angeboten werden VORSICHT!
Außer es ist ein Käufer aus welchem Grund auch immer abgesprungen, kann man da auch mal Glück haben und eher einen Welpen bekommen.
 
Wichtig ist auch die Umgebung wo die Welpen aufwachsen, was einen großen Einfluss auf die Entwicklung, Gesundheit und Sozialisierung des Welpen Einfluss nimmt. Genauso wichtig ist eine gute Ernährung der Mutter und der Welpen.
Denken Sie bitte dran Ihr neues Familienmitglied soll recht lange gesund und munter bei Ihnen leben.
 
Fazit was macht eine  gute Zucht aus!
 
Zuchttiere sind auf Erbkrankheiten untersucht. (nur mittels Vereinszugehörigkeit möglich)
 
Untersuchungen sind:
Augen, Patella (Kniescheibe) HD (Hüfte Dysplasie)
DNA Abdruck; Führung von Zuchtbuch.
Die Zucht unter einem Zuchtverein verhindern das Hündinnen vorzeitig belegt werden (Zuchtzulasssung erst mit 15 Monaten möglich, Rüden mit 12 Monaten),
und das  nicht über das 8. Lebensjahr hinaus noch gedeckt wird, genau wie nicht bei jeder Läufigkeit gedeckt wird.
 
ALSO AUGEN AUF BEIM WELPENKAUF!
Wenn man das beherzigt sollte nichts schief gehen!
 
 
 
Noch ein Punkt:
der Unterschied zwischen Hobbyzucht unter Verein und Hobbyzucht ohne Verein
„ Züchter unter einem  Verein(egal wie er heißt)  ist ein Hobbyzüchter, den erst ab den  3. Zuchthunden sollte es  als gewerbsmäßig oder gewerblich angemeldet sein.
Deshalb bitte nicht Hobbyzucht unter Verein, mit Hobby „Züchtern“ die ohne Vereine Hunde in die Welt setzen zu  verwechseln. „Sie nennen sich auch Hobbyzüchter“
Ich nenne es Hobby- Vermehrer, da sie Hunde vermehren, ohne jegliches Zuchtwissen und Nachforschung über die zu verpaarenden Tiere.
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